STROM / NETZ

Neuanschluss an das Stromnetz / Netzzutritt

Wir bitten Sie, den >> Antrag auf Netzanschluss (Netzzutritt) gemeinsam mit Ihrem ausführenden Elektroinstallationsunternehmen bzw. Elektroplaner auszufüllen und an uns zu senden. Anschließend erhalten Sie von uns eine Angebot für die Anschlusskosten, das Sie bitte zur Bestellung des Netzanschlusses unterschrieben an uns retournieren.

 

Nach Fertigstellung der Installationsarbeiten wird von Ihrem ausführenden konzessionierten Elektroinstallationsunternehmen die >> Fertigstellungsmeldung an uns übermittelt. Wir vereinbaren anschließend mit Ihnen einen Termin für die Zählermontage.

 

 

Für die Zählermontage müssen also folgende Unterlagen vollständig ausgefüllt bei den Stadtwerken Schwaz vorliegen:

 

  • unterschriebenes Angebot
  • Ausführung der Zählervorarbeiten nach TAEV durch den Netzkunden
  • unterschriebener Netzzugangsvertrag
  • unterschriebener Energieliefervertrag mit einem Lieferanten Ihrer Wahl
  • unterschriebene Fertigmeldung durch ein konzessioniertes Elektrounternehmen
  • Anzahlung von 50 % der Angebotskosten, wenn die Angebotssumme mehr als 3.500 Euro brutto beträgt.

 

Netzanschluss Photovoltaikanlage und Einspeisung von Überschussenergie

Wenn Sie einen Photovoltaikanlage planen (Überschusseinspeiser oder Volleinspeiser), dann senden Sie uns folgende Formulare ausgefüllt zu:

 

>> Antrag auf Netzanschluss

>> Antrag auf Einspeisung von PV-Überschussenergie

>> Datenblatt PV-Anlage

 

Sie erhalten dann von uns ein Netzzugangsangebot, einen Netzzugangsvertrag (inkl. Zählpunkte) sowie einen Einspeisevertrag. Bitte senden Sie die Verträge unterzeichnet retour (per Post oder eMail). Nach Fertigstellung der Installationsarbeiten wird von Ihrem ausführenden konzessionierten Elektroinstallationsunternehmen die Fertigstellungsmeldung an uns übermittelt. Wir vereinbaren anschließend mit Ihnen einen Termin für die Zählermontage.

Smart Meter

Smart Meter (intelligente Messgeräte) sind elektronische Messeinrichtungen (z.B. Stromzähler), die den Energieverbrauch erfassen, am Gerät zeitlich begrenzt speichern und diesen über eine Kommunikationsschnittstelle an den Netzbetreiber übermitteln.

 

Aufgrund der gemessenen Werte kann der Kunde eine Energieoptimierung vornehmen, die in weiterer Folge zu einer Senkung des Energieverbrauchs und somit zu einer Kostenreduktion führen kann.

 

Smart Meter bieten gegenüber den bisher verwendeten Zählern eine Reihe von Vorteilen:

 

  • Ablesung durch den Kunden entfällt
  • keine Ablesung durch den Netzbetreiber vor Ort erforderlich
  • beim Wechsel des Stromanbieters stehen tatsächliche Zählerstände zum  Wechselstichtag zur Verfügung
  • Mehrtariffunktionalität, d.h. spezielle Tarife sind möglich                                (z.B. tageszeitabhängig, Wochenende, …)
  • Energieverbrauch bis zu 36 Monate zurück online und
  • 60 Tage direkt am Gerät verfügbar
  • Einspeisemenge von Erzeugungsanlagen bis zu 36 Monate zurück
  • online und 60 Tage direkt am Gerät verfügbar
  • über eine Schnittstelle am Zähler können die erfassten Daten für den Betrieb von Anwendungen in der Kundenanlage verwendet werden

 

weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Homepage der E-Control

 

 

  • Die Einführung von Smart Meter in Österreich v

    Die neue Stromrichtlinie im 3. EU-Binnenmarktpaket fordert im Anhang A die Einführung von „intelligenten Messsystemen“, also Smart Meters für alle Verbraucher, um aktiv an den Energiemärkten teilnehmen zu können. Die Richtlinie fordert des Weiteren, dass mindestens 80 % aller Stromkunden bis spätestens 2020 einen Smart Meter erhalten sollen.

     

    Die Ende Dezember 2010 beschlossene ElWOG-Novelle 2010 enthält in den §§ 83 f erstmals Rahmenbedingungen über eine österreichweite Einführung von Smart Metering. Damit soll die Umsetzung der Vorgaben aus dem oben erwähnten 3. Richtlinienpaket der EU erreicht werden.

     

    Festgeschrieben wurde in § 83 Abs. 1, dass der Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend eine Verordnung über die Eckpunkte eines Roll-outs in Österreich nach Durchführung einer Wirtschaftlichkeitsanalyse erlassen kann.

     

    Die Regulierungsbehörde E-Control hat ebenfalls einige Verordnungsermächtigungen erhalten. So sollen laut §§ 83 Abs. 2 bzw. 84 Abs. 4 in Zukunft die detaillierten Vorgaben für Smart Metering, etwa die Art- und der Umfang der Funktionsanforderungen, der Dateninhalt oder die Information an den Kunden durch die E-Control per Verordnung geregelt werden.

     

     

  • Was sind Smart Meter? v

    Smart Meter sind digitale Messgeräte zur Erfassung des Energieverbrauchs, wobei die Verbrauchswerte fernübertragen werden können. Gegenüber den derzeit verwendeten Messgeräten verfügen Smart Meter über eine Reihe neuer Funktionen. Im Gegensatz zum rein analogen Ferraris-Zähler besitzt der Smart Meter keinerlei mechanische Teile mehr sondern funktioniert vollelektronisch.

    Darüber hinaus bietet der Smart Meter eine Fülle an nützliche Zusatzfunktionen, die weit über das bloße Erfassen des Stromverbrauchs hinausgehen. So zum Beispiel unter anderem:

     

    • Erfassung und Speicherung von detaillierten Zählwerten (z.B. ¼ Stundenwerte über mehrere Tage)
    • Lastgangmessung – d.h. die Messung der abgenommenen Strommenge je ¼ Stunde
    • Mehrtariffunktionalität. Damit sind dann etwa spezielle Wochenendtarife, Ferienhaustarife, Singletarife oder spezielle Tarife für Betreiber von Wärmepumpen möglich
    • Erfassung von Qualitätsparametern
    • Kommunikationsschnittstellen für externe Anwendungen (weitere Zähler, Haushaltsgeräte, Inhouse-Displays, die den jeweiligen Verbrauch anzeigen usw.)
    • Information des Kunden zeitnahe über seinen tatsächlichen Energieverbrauch
    • Transparente Darstellung der kundenspezifischen Daten in einem Webportal

     

  • Was bringt Smart Meter? v

    Die Netzbetreiber sind laut Gesetz für alle Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Messwesen zuständig. Sie profitieren durch die Einführung von Smart Metering daher in erster Linie durch Effizienzsteigerungen im Netzbetrieb, besonders bei aufwandsintensiven Geschäftsprozessen wie Ablesung, Abrechnung, Übersiedlungen sowie bei der Abwicklung von Ein-/Abschaltung der Anlagen.

     

    Weitere Vorteile ergeben sich auch durch:

    • Verbesserungen in Netzüberwachung und -steuerung;
    • Ausfallsmanagement mit Identifizierung von Kundenanlagen, die von Störungen betroffen sind und zielgerichtete effiziente Störungsbehebung;
    • Unterstützung der Integration von dezentralen Erzeugungsanlagen (Strom);
    • Verlagerung von Verbrauchsspitzen und Vergleichmäßigung der Netzbelastung durch tarifliche Anreize für Kunden;
    • Deutliche Reduktion der Anzahl der Anfragen von Konsumenten zu Rechnungen
    • Regelmäßige Kosten- und Verbrauchsinformationen
    • Transparente und nachvollziehbare Stromrechnungen (keine Überraschung durch hohe Nachzahlungen bei der Jahresabrechnung)
    • Klarheit bei Verbrauchsabgrenzungen, z.B. bei Lieferantenwechsel, Übersiedlung
    • Unterstützung von zukunftsträchtigen Gebäudekonzepten (Stichwort: Homeautomation)
    • Schnellere Einschaltung des Stroms bei Einzug (Kein langes Warten, bis der Netzbetreiber vor Ort den Zähler einschaltet. Lästige Terminvereinbarungen entfallen.)
  • Datenschutz und Datensicherheit v

    Die Erhebung von Messdaten durch einen Smart Meter unterliegt wie jede andere Datenanwendung den Rechtsvorschriften des Datenschutzgesetzes (DSG). Dieses enthält Regelungen über den Schutz personenbezogener Daten und die Zulässigkeit von deren Verwendung. Die Verwendung von Daten ist an bestimmte Grundsätze geknüpft, wobei hierbei besonders die rechtmäßige Verwendung und der rechtmäßige Zweck der Ermittlung hervorzuheben sind.

     

    Bereits das Datenschutzgesetz schreibt vor, dass Maßnahmen zur Gewährleistung der Datensicherheit zu treffen sind. Es ist geregelt, dass insbesondere Protokoll zu führen ist, damit tatsächlich durchgeführte Verwendungsvorgänge, wie insbesondere Änderungen, Abfragen und Übermittlungen, in Hinblick auf ihre Zulässigkeit im notwendigen Ausmaß nachvollzogen werden. Zudem sind bei der Meldung der Datenanwendung auch Angaben über die getroffenen Datensicherheitsmaßnahmen, die eine vorläufige Beurteilung der Angemessenheit der Sicherheitsvorkehrungen erlauben, anzuführen.

    Bereits seit über 10 Jahren sind bei Industrie- und Gewerbekunden mit hohem Verbrauch sogenannte Lastprofilzähler im Einsatz. Diese Lastprofilzähler erheben ebenfalls 15-min-Verbrauchs- und Leistungswerte und werden in den meisten Fällen fernausgelesen.

     

    Die IMA-VO enthält in ihrer aktuellen Fassung zudem die Anforderungen an alle Smart Meter, die Geräte selbst sowie ihre Kommunikation nach anerkannten Stand der Technik zu verschlüsseln und gegen den Zugriff von unberechtigten Dritten entsprechend abzusichern.

     

  • Welche Daten werden übertragen? v

    Alle für einen sicheren Betrieb der Netzinfrastruktur nötigen Daten sowie alle Daten, die für die Abrechnung und Verbrauchs-information des Kunden relevant sind.

     

    Beispielsweise: Zählerstände, Zählpunktnummer, Statusinformation über den Zähler, Wirkverbrauch sowie Leistung und Lastprofil sowohl für den Bezug als auch die Lieferung.

     

    Es werden keine persönlichen Daten wie Name oder Adresse übertragen.

     

  • Smart Metering - Rechtliche Grundlagen v

    Hier finden Sie für das Thema Smart Metering im Strommarkt relevante rechtliche Grundlagen und Regelwerke.

     

    http://www.e-control.at/recht/bundesrecht/strom/verordnungen

     

     

     

     

Kontakt

 

Kundenberatung / INFO

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Tel. +43 5242 6970, Fax +43 5242 6970-503

 

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Mo - Do 7.30-12 und 13 -17 Uhr, Fr 7.30-12 Uhr

 

24 h Bereitschaftsdienst Tel. +43 5242 6970

 

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